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Der richtige Dreh – Spin Tower, Frankfurt

26–07–2017

Ein neues Hochhaus wird mit seiner markanten Architektur künftig die Frankfurter Skyline zieren. 2018 ist Baubeginn des „Spin Tower“, dessen Entwurf von Hadi Teherani Architects sich gegen sechs weitere, renommierte Architekturbüros durchsetzen konnte. An der Ecke Mainzer Landstraße/ Güterplatz setzt der in fußläufiger Nähe zum Hauptbahnhof entstehende Tower eine weit sichtbare Landmark für einen Stadtteil, der sich mit rasanter Geschwindigkeit zu einer äußerst gefragten Lage entwickelt.

Die gegeneinander verdrehten Stockwerke im obersten Drittel des 128 Meter hohen Spin Tower verleihen dem Gebäude am Güterplatz eine dynamische und unverwechselbare Silhouette. Die unteren, klar strukturierten 20 Geschosse sind der Hotelnutzung vorbehalten, der optisch klar getrennte „Kopf“ bietet rund 8.500 qm Bürofläche. Durch die intelligente Flächenplanung werden den Büronutzern der oberen Geschosse Außenflächen ermöglicht. Die schlanke Form des Towers wird durch die aufwärtsstrebende Gliederung der Fassade mit geschosshoher Verglasung und dunklen Natursteinbändern betont. Eine Besonderheit des Grundstücks ist der direkte Zugang zur U5, die ab 2022 unmittelbar neben dem Gebäude halten wird. So stellt das Gebäude durch den Anschluss an den öffentlichen Nahverkehr den zentralen, weithin sichtbaren Mittelpunkt des Quartiers zwischen Messe, Hauptbahnhof und Europaviertel dar.

Rendering: Panoptikon

Neue Konzernzentrale Beiersdorf AG

14–07–2017

In der vergangenen Woche hat Beiersdorf erstmalig Bilder der zukünftigen neuen Konzernzentrale in Hamburg vorgestellt – entworfen von Hadi Teherani, der den Wettbewerb mit seinem innovativen Beiersdorf-Campus gewann. Das sechsgeschossige Gebäude, welches bis 2021 fertiggestellt werden soll, generiert eine identitätsstiftende neue Mitte des Beiersdorf-Geländes in Hamburg Eimsbüttel, übersetzt den ‚Code’ des Traditionsunternehmens in Architektur und entspricht gleichzeitig den Anforderungen modernen Arbeitens und effizienten Bauens. Gleich zwei Zertifizierungsstandards werden erfüllt: zum einen das Nachhaltigkeitssiegel LEED zum anderen der erst 2014 entwickelte WELL Building Standard, der weltweit erste Zertifizierungsstandard, der sich ausschließlich auf Gesundheit und Wohlbefinden von Menschen konzentriert.

Grundsteinlegung für die Wohn- und Geschäftshäuser am Humboldthafen

29–06–2017

Vis-à-vis zum Hamburger Bahnhof und dem Berliner Hauptbahnhof gelegen, wird in den kommenden Jahren der Humboldthafen nach dem preisgekrönten Entwurf von Hadi Teherani Architects errichtet. Bei der feierlichen Grundsteinlegung am 29.6.2017 betonte auch der regierende Bürgermeister, Michael Müller, die besondere Lage der zwei Wohn- und Geschäftshäuser:

„Nicht nur, dass nun an einer zentralen Stelle  des neuen Berlins eine wichtige Baulücke geschlossen wird, es handelt sich doch vor allem auch um einen Ort, der für die Stadt insgesamt von großer Bedeutung ist: Mit dem Hauptbahnhof als Gegenüber und in Sichtweite des Regierungsviertels spielt die Architektur der Gebäude eine herausragende Rolle. Wir freuen uns, dass die Gäste Berlins hier zukünftig mit einer abwechslungsreichen und stilvollen Architektur begrüßt werden.“

Insgesamt 43.000 Quadratmeter Bruttogrundfläche (BGF) werden in erstklassiger Wasserlage entstehen, die sich auf 188 Mietwohnungen, circa 9.200 Quadratmeter Büromietfläche und 5.600 Quadratmeter Einzelhandels- und Gastronomieflächen verteilen. Die Fertigstellung ist für das erste Quartal 2019 vorgesehen.

„Als Hamburger Architekturbüro ist es für uns immer wieder eine besondere Herausforderung für und in Berlin zu bauen. Bei diesen zwei Gebäuden führen wir das komplexe historische Berliner Stadthausmodell der Gründerzeit mit seinen nach Funktionen strukturierten Fassaden konsequent fort und gestalten es aber mit allen modernen technischen Mitteln großzügiger und transparenter. Die urbane Komplexität im Inneren wie im Äußeren ist eine Qualität, die es meines Erachtens gilt, in Zukunft für Berlin weiterzuentwickeln“, so Hadi Teherani.

BU: Dr. Walter Wübben (ABG), Dennis Duda (Polier, KOHA Bauausführungen und Immobilien GmbH) ,Michael Müller (Regierender Bürgermeister von Berlin), Ludger Inholte (LIP)

Foto: Christian Lietzmann

MIPIM 2017: Staatssekretär Adler eröffnet den „GERMAN PAVILION“

10–03–2017

Cannes: Deutsche Architekten präsentieren ihre Planungskompetenz bereits zum 10. Mal im Rahmen der weltgrößten Immobilienmesse MIPIM. Vom 14. bis 17. März wird der „GERMAN PAVILION“ im südfranzösischen Cannes ein Zentrum deutscher Planungs- und Baukultur. Staatssekretär Gunther Adler (Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit) wird die deutsche Repräsentanz am 14. März gemeinsam mit BAK-Vizepräsident Prof. Ralf Niebergall, dem Kanzler des deutschen Generalkonsulats in Marseille, Wolfgang Thoran, sowie dem Vorsitzenden der Bundesstiftung Baukultur, Reiner Nagel, eröffnen.

Die Besucher der MIPIM können sich auf dem deutschen Messestand (Riviera Hall, Stand-Nr. R07.G38) über Entwurfs- und Planungsqualität „Made in Germany“ informieren. Der GERMAN PAVILION bietet einen optimalen Treffpunkt für Bauherren, Fachplaner, Investoren und interessierte Besucher, um sich im informellen Gespräch über aktuelle Trends der Baubranche auszutauschen, bestehende Kontakte zu pflegen und neue zu knüpfen. Er wird auch in diesem Jahr als Initiative des Netzwerks Architekturexport NAX und der Bundesarchitektenkammer mit Unterstützung durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie realisiert.

Die MIPIM ist auch 2017 Anlass, herausragende Bauprojekte auf der ganzen Welt mit den „MIPIM Awards“ auszuzeichnen. Das Skolkovo Innovation Center in Moskau ist MIPIM Award 2017 Finalist in der Kategorie „Best Future Mega Project“. Hadi Teherani Architects sind mit dem Projekt Skolkovo Techno Park Teil dieses Mega Projektes. Die Preisträger werden im Rahmen einer Gala während der MIPIM verkündet.

Während der Messetage erwartet die Besucher des GERMAN PAVILION ein vielfältiges Programm. Donnerstag, den 15. März von 16 - 16.30 Uhr wird Dr. C. Bergmann (Hadi Teherani Architects) während der „German Hour“ zum Themen „Digital Construction Site – The new ways of Designing“ mit Vertretern aus Politik und Wirtschaft diskutieren.

„Mercator One“ entsteht am Portsmouthplatz

07–03–2017

Das Bieterverfahren zur Bebauung des Portsmouthplatzes zwischen Mercatorstraße und Hauptbahnhof ist abgeschlossen. Eine hochrangig besetzte Jury unter dem Vorsitz von Prof. Dipl.- Ing. Markus Neppl, Fakultät für Architektur, Karlsruher Institut für Technologie, sichtete und bewertete die sechs Bewerbungen, die zum Bieterverfahren eingereicht wurden.

Die Bebauung der 2.000 m² großen Fläche am Portsmouthplatz zwischen Königstraße, neuer Mercatorstraße und Hauptbahnhof ist Zielsetzung der Erneuerung des Hauptbahnhofumfeldes und geht auf den Masterplan für die Innenstadt des Büros Foster zurück. Vor allem die stadträumliche Fassung des neugestalteten Portsmouthplatzes durch einen architektonisch hochwertigen Neubau stand im Vordergrund des Bieterverfahrens und der Jurybewertung.

Das von Hadi Teherani entworfene neue Gebäude setzt einen städtebaulichen Akzent, die Nutzung des Erdgeschoss durch Gastronomie und Einzelhandel belebt die angrenzenden Bereiche. Die Fassade ist hochwertig rundum mit großen Glas- und Aluminium Elementen verkleidet, das Erdgeschoss mit großen Glaselementen ermöglicht Transparenz und Leichtigkeit. In zwei Untergeschossen ist Platz für 135 PKW Stellplätze. Auf fünf Obergeschossen lässt die flexible Architektur unterschiedliche Büronutzungen zu, vom Einzelbüro bis zum Großraumbüro.

„Duisburg wird für Investoren immer interessanter. Ich freue mich sehr, dass es erneut gelungen ist, für einen attraktiven Standort in bester Innenstadtlage ein so renommiertes Unternehmen zu gewinnen. Das Mercator One wird einen Akzent am Portsmouthplatz setzen und dem neuen Platz die notwendige urbane Fassung geben. Ein Gewinn für Duisburg“, so Oberbürgermeister Sören Link.

Carsten Tum, Beigeordneter und Stadtentwicklungsdezernent, sieht sich in der gründlichen Vorbereitung dieses Projektes bestätigt: „Eine gute Vorplanung und eine differenzierte Ausschreibung haben zu einem hervorragenden Ergebnis für diese Topadresse geführt. Durch die gelungene Umsetzung vonseiten der Firma Hadi Teherani Architects entsteht hier ein Stadteingang von höchster Qualität.“

Torsten Toeller sagt zur geplanten Investition in Duisburg: „Mit dem Mercator One schaffen wir dringend benötigte, hochwertige Büroflächen und setzen ein städtebauliches Highlight in das Zentrum, um das Gesicht der Stadt neu zu prägen. Als Duisburger freue ich mich sehr, dass ich so einen Beitrag zur positiven Entwicklung der Stadt leisten kann.“

Visualisierung: Panoptikon